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So liebe Blogleser und Blogleserinnen. Nach nur zwei Tagen kommt schon wieder ein Eintrag.

Am Mittwoch ging es um 1 weiter nach Pucon. Bis dahin haben wir die Zeit auf dem Sofa im Hostel verbracht, wo wir uns richtig wohl gefühlt haben. Mit Sack und Pack sind wir dann an Busbahnhof gelaufen. Ständig mit dem Gedanken, irgendwas vergessen zu haben. Aber bisher ist uns noch nichts aufgefallen. Außer den ein oder anderen Socken. Aber das passiert in Deutschland ja genauso. Dann gings ruckelnd über die Straßen Chiles, wir haben gefühlt alle 10 Meter angehalten um noch ein paar Leute ein und aussteigen zu lassen. Aber das machen wir ja gerne.

Hier in Pucon sind wir mal wieder direkt in die falsche Richtung los gelaufen. Haben es aber schnell gemerkt und sind dann de richtige Straße entlang gelaufen. Dachten wir zumindest. Als wir einen Block aber drei Mal hoch und runter gelaufen sind und immer noch nicht die richtige Hausnummer geschweige denn ein Hostel gefunden haben, gings mal wieder ans Nachfragen. Zum Glück sind die Südamerikaner unendlich hilfsbereit und haben uns dann zum richtigen Hostel gebracht. Es war irgendwo völlig anders. Die richtige Adresse hat er uns auch per Mail geschickt, die kam aber leider zu spät an.

Dann haben wir uns noch über verschiedene Touren informiert. Auf den Vulkan wollten wir und zu den heißen Quellen. Passt alles super, die Thermen gleich gebucht, beim Vulkan sollten wir noch das Wetter abwarten. Dann haben wir uns noch was zu essen geholt und sind ins Bett.

Heute Morgen hat der Wecker um 7 geklingelt und nach dem Frühstück gings los. Dachten wir zumindest. Pünktlich wie die Maurer standen wir auch vor dem Hostel unterm Dach. Da standen wir auch noch 20 Minuten später. Und noch 30 Minuten später. Dann wurde uns doch etwas kalt und wir sind rein aufs Sofa. Dort haben wir dann auch festgestellt, dass wir 12 Stunden zu früh dran sind. Dass man hier auf am und pm achten muss war uns bis dato nicht bekannt. Also spontan den Tag anders nutzen. Wir wollten dann einfach auf eigene Faust zu den Quellen. Also los zum Busbahnhof, wie uns der Leiter vom Hostel vorgeschlagen hat. Nach kurzer Wartezeit und einer Nachfrage bei der Dame des Terminals sind wir in den ersten Bus zu den Quellen eingestiegen. Und los ging die Fahrt im kleinen Bus, eine Stunde durch die Wälder Pucons. Dem Busfahrer haben wir auch gesagt, wo wir aussteigen müssen, damit wir nicht zu weit fahren. An der letzten Haltestelle angekommen haben wir für die Fahrt bezahlt und sind los in Richtung Rezeption. Nur leider war diese nicht besetzt. Nach einigen fragenden Blicken und Rumgesuche, ob vielleicht irgendwo anders der Eingang ist sind wir zurück an Bus. Dort sagte uns dann nette Busfahrer, dass die Termalquellen erst in 10 Minuten öffnen. Und die Dame von der Rezeption komme erst mit dem nächsten Bus, also in einer halben Stunde. Na gut, dann lutschen wir wohl einen Lolli und warten die halbe Stunde, in mitten von Nichts außer einem Klohäuschen. Aber mittlerweile sind wir das Warten ja mehr als gewohnt. Und mit dem nächsten Bus kam sie dann auch, hat uns reingelassen und sogar auf Englisch alles erklärt. Und wir wurden nicht enttäuscht. Es gab 5 Becken mit Wassertemperaturen von 34 bis 42 Grad. Nach drei Stunden mussten wir dann leider schon wieder gehen. In einem affenzahn sind wir zurück in die Innenstadt von Pucon geheizt. Vielleicht hatte der Busfahrer noch was vor, wer weiß. Dann gabs einen cafesito für Linda und einen Apfel für Theresa und los gings ins Städtchen, über den Markt schlendern und das ein oder andere Schnäppchen ergattern. Man ist ja nur ein Mal hier…

De Tour für den Vulkan für morgen haben wir auch gleich gebucht und wir wurden mit sämtlicher Ausrüstung ausgestattet. Von Schuhen über Hose und Jacke zu Helm, Handschuhen, Rucksack und noch ein einiges, mit dem wir bisher noch nichts anfangen können.

Ich werde auf jeden Fall wieder berichten, dann auch mal wieder mit Bildern.  

13.11.15 01:45

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