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So, meine Motivation schaut grad kurz vorbei, da nutze ich die Gelegenheit mal und schreibe einen kleinen Blog J

In El Chalten haben wir die letzten Tage langsam gemacht. Bzw ich, um die Hüfte zu schonen. Linda ist trotzdem losgetigert um die Landschaft zu erkunden.

Dann ging es 23 Stunden im Bus nach Bariloche. Straßenbauen dürfen die Südamerikaner gerne noch etwas lernen, vor allem wenn ein Reisebus die Strecke fährt. Es ging holpernd und polternd Richtung Norden. Aber es gab leckeres Essen. Wir konnten es kaum glauben, tatsächlich ein Schnitzel auf dem Weckle zu entdecken.

Abends in Bariloche angekommen konnten wir auch nichts mehr anders als Schlafen gehen. Ein netter Argentinier hat mit seinem Schnarch und Bewegungsverhalten nachts leider einen kleinen Strich durch die Rechnung gemacht. Und in der zweiten Nacht kam noch ein Brasilianer dazu.

Am nächsten Morgen ging es los die Stadt erkunden. Wir haben uns gemütlich an den See gelegt und sind auf einen Aussichtspunkt die Gegend überblicken. Es war traumhaft schönes Wetter, was euch zu Hause gar nicht so eifersüchtig macht, wie eigentlich geplant. Außerdem waren wir mal wieder vorbildlich kulturell und haben ein Museum besucht. Ein Schokoladenmuseum. In dem uns ein netter Herr, der eigentlich nur spanisch spricht, auf Englisch erklärt hat, dass die Deutschen die zweitgrößten Schokoladenkonsumenten weltweit sind. Ja, kommt in etwa hin.

Am nächsten Tag wollten wir noch einen anderen Aussichtspunkt besuchen. Sind auch in den Bus dorthin eingestiegen. Und direkt wieder zurück. Mit Schnee hatten wir nämlich doch nicht gerechnet.

Da dies unser letzter Abend in Argentinien war haben wir unsere letzten Pesos in sinnvolles investiert. Nämlich Süßes. Wir haben uns, nach einigem hin und her rechnen einen Apfelstrudel, Vanilleeis mit Schoko und zwei Getränken entschieden. Und es nicht bereut. Besser hätte man das erste Drittel unserer Reise nicht abschließen können.

 

Am Sonntag hatten wir noch ein Problemchen mit der Bezahlung vom Hostel. Das Kartenlesegerät hat unsere Kreditkarte nicht lesen können. Also wurden wir an den nächsten Bankautomaten geschickt. Dass aber ausgerechnet heute keiner der Bankautomaten in drei Banken Geld hatte, sind wir wieder zurück. Zum Glück hat dann das Gerät doch seinen Dienst getan du wir konnten weiter nach Puerto Montt. Ein nicht wirklich schöner Ort, aber wir hatten ein Doppelzimmer und konnten endlich eine Nacht durchschlafen ohne dass jemand geschnarcht hat. Völlig neues Gefühl, ausgeschlafen am Morgen aufzuwachen und wirklich durchgeschlafen zu haben. Nach dieser erholsamen Nacht und ein paar Stunden in Puerto Montt  ging es dann dank einer unfassbar netten Ticketverkäuferin, von der wir anfangs dachten, sie kann gar nicht sprechen, nach Valdivia.

Hier angekommen sind wir erst mal ziemlich zielstrebig in die falsche Richtung losgelaufen. Im ersten Laden, als wir gefragt haben wusste keiner so recht, wo genau die Straße sein könnte, die wir suchen. Es wurde gegoogelt und rumgefragt, aber ohne Erfolg. Im nächsten Geschäft wussten war wohl das Internet besser, denn da hat Google die richtige Richtung verraten. Das Hostel liegt zwar etwas außerhalb vom Zentrum ist aber wirklich schön. Und auch Valdivia gefällt uns sehr gut. Wir haben eine Stadttour mit dem Boot gemacht, Seelöwen beim Sonnen beobachtet und im botanischen Garten entspannt. Dann haben wir uns selbst verwöhnt und Pizza gemacht. Wir sind nämlich im ersten Hostel mit funktionsfähigem Ofen. Das musste ausgenutzt werden! Und bei unserem Glück liegt auch dieses Mal ein Schnarcher bei uns im Zimmer. Der in einem das Bedürfnis weckt, aufzustehen und ihn zu schütteln, damit er endlich still weiter schläft.

Morgen geht es weiter nach Pucon. Dort schaffen wir es vielleicht mal wieder eine kleine Tour zu wandern und in heißen Quellen zu entspannen.

11.11.15 01:16

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