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Ushuaia, Punta Arenas und Puerto Natales

So, mal wieder was zu lesen von uns. Ist ja schon etwas her. Entschuldigung dafür. Aber besser spät als nie J

 

Am Dienstag habe ich erst mal gelernt, dass es nicht gleich schneit, nur weil Schnee vom Himmel kommt. Ähnlich wie mit Regen. Dann nieselt es ja auch erst.

Für mich hat es in Ushuaia geschneit. Für Linda noch nicht :D

Dann gings am Dienstagmorgen los in den Nationalpark tierra del fuego. Für alle Nichtspanier: Feuerland. Und es war auch echt schön. Uns hat ein kleiner Bus direkt am Hostel abgeholt. Ein Mal mussten wir dann noch umsteigen, aber das sind wir ja gewohnt. Dort angekommen wussten wir erst mal nicht, wo dieser Wanderweg über 3 Stunden jetzt genau langführt. Aber auch diese Unwissenheit war uns bekannt. Einfach mal loslaufen, man merkt ja dann irgendwann, ob man richtig ist. Und das waren wir.

Die Wege waren zwar nicht bombastisch ausgeschildert (na gut, sie waren gar nicht ausgeschildert) aber irgendwann im Laufe des Weges standen immer wieder gelbe Hinweisstöcke, die uns bestätigt haben, dass wir noch richtig sind. Über Stock und Stein ging es dann durch den Wald. Wie kleine Pfadfinderkinder haben wir uns eine kleine Brücke gebaut, um über ein Flüsschen zu kommen, sind über Baustämme geklettert und haben den wunderschönen Ausblich über den angrenzenden See gehabt.

Am Ende dachten wir, dass uns vielleicht ein Argentinier freudestrahlend empfängt und uns beglückwünscht. Aber dem war nicht so. Es stand ein verrostetes Etwas am Wasser und ein Schild, dass wir nicht weiter dürfen, da nun die Grenze zu Chile ist. Haha. Die Grenze zu Chile. Die kennen wir doch. Um uns für die Apfelaktion zu revangieren ist Linda, frech und mutig wie sie ist, samt argentinischen Äpfel über die Grenze gehüpft. Und hat dabei auch noch gelacht. Ganz schön rebellisch.

Am Mittwoch gings dann weiter nach Punta Arenas. Um 8 ist der Bus gefahren. Also haben wir uns ein kleines Vesper gekauft, damit wir auf der 10 Stündigen Busfahrt auch was zu essen haben. Dass die Hostelküche allerdings erst um 8:30 öffnet und wir so gar nicht mehr an unser Essen gekommen sind, hat uns etwas enttäuscht. Den ganzen Tag haben wir unserem Salami-Käse-Sandwich hinterhergetrauert. Vor allem als wir uns an der Grenze, die man tatsächlich auch ohne Probleme überqueren kann, etwas zu essen gekauft haben. Oder zumindest glaubten wir, dass man es essen kann. Aber der Teigklumpen mit Käse und Schinken hatte es ganz schön in sich. Er hat jegliche Flüssigkeit aus dem Körper gezogen und schlucken konnte man es erst nicht. Kurz danach haben wir an einem kleinen Imbiss gehalten und wir kamen auf die Idee, einfach etwas Mayo auf den Wecken zu schmieren. Essen konnte man es trotzdem nicht. Aber etwas besser war es. Zumindest hat es dann nach etwas geschmeckt.

In Punta Arenas angekommen und nach ersten verwirrten Schritten in die falsche Richtung kamen wir beim Hostel an. Uns hat eine kleine Chilenin die Türe geöffnet und ab da waren wir wie in ihrer Familie. Sie hat uns umsorgt, Tee angeboten und uns sofort ein sehr herzliches und familiäres Ambiente ermöglicht. Daher beschlossen wir auch direkt länger zu bleiben. Ja ok, lag auch daran, dass wir mit der Pinguintour etwas aneinander vorbeigeredet haben. Aber das war dann absolut nicht schlimm. Wir haben jeden Morgen Frühstück serviert bekommen, von Omelette über Pancakes  bis hin zum Bouritto war alles dabei. Und es gab Müsli! Da haben wir uns direkt eine Schüssel mehr gegönnt morgens.

Am Donnerstag gings dann morgens um viertel vor 7 (!!) los zu den Pinguinen. Scheinen Frühaufsteher zu sein. Aber das Aufstehen hat sich auf jeden Fall gelohnt. Wir sind mit einem kleinen Boot zur Isla Magdalena gefahren und sind dort einen kleinen Weg über die Insel gelaufen, überall um uns  die kleinen süßen Pinguine. Es war Liebe auf den ersten Blick. Nein liebe Familie Lais, ich habe keinen geklaut. Nächstes Mal vielleicht.

Dann sind wir noch eine Insel weiter gefahren, zur Insel Marta. Dort haben wir noch Seerobben gesehen. Man, haben die ein Spektakel veranstaltet. Da waren die Möwen auf der Isla Magdalena gar nichts dagegen. Leider konnten wir nicht auf die Insel gehen. Wir sind auf das Boot gestiegen und konnten so Fotos machen. Den Rückweg zum Festland hab ich mal wieder verschlafen. Das wiegen des Bootes hat einfach eine zu beruhigende Wirkung auf mich. Aber ich hab ja den Hinweg mitbekommen. Zurück wird das selbe gewesen sein. Wasser überall.

Freitagmittag sind wir dann nach Puerto Natales weiter. Hier angekommen haben wir mal wieder das Hostel gesucht. Als wir es dann gefunden haben…. War uns gleich klar, dass wir hier nicht so lange bleiben wollen. Wir haben die Besitzer wohl gerade beim Essen gestört. Bewegt hat sich erst mal auch niemand, im Gegenteil. Wir wären vermutlich im falschen Hostel. Sein Bruder und er haben beide ein Hostel mit gleichem Namen (ganz clever, meine lieben Herren&hellip

Da wir aber sicher waren im Richtigen zu sein, hat er uns dann unser Zimmer gezeigt. Aber mehr auch nicht. Was solls, eine Nacht halten wir schon aus. Dann sind wir los um uns über eine Tour durch den wohl schönsten Nationalpark Südamerikas zu informieren. Das hat leider nicht auf Anhieb so geklappt, wie wir uns das vorgestellt haben. Also zumindest los, ein neues Hostel suchen. Da wurden wir auch nach ein paar Anfragen fündig. Abends sind wir dann noch den Sonnenuntergang anschauen gegangen. Es war traumhaft schön. Und dann auch mal wieder recht kalt. Aber frieren können wir ja mittlerweile.

Das versprochene Frühstück gab es leider nicht, aber wir mussten dann auch nur den halben Preis zahlen. Auch in Ordnung. War wohl eh wie eine Männer WG, die ab und an jemanden bei sich aufnehmen.

Dann sind wir zum neuen Hostel und haben bei einem anderen Hostel eine Tour gebucht. Bzw. gleich zwei. Eine mit Jeep und eine zu Fuß. Dort haben wir auch noch zwei Schweizerinnen kennen gelernt, mit denen wir beide Touren machen und am Tag gleich noch auf einen kleinen Berg gelaufen sind, von dem aus man eine wunderschöne Sicht über das ganze Tal, die Berge und Puerto Natales hatte.

Heute Morgen ging es dann los mit dem Jeep durch den Nationalpark. Die Reiseleitung bestand aus einem Chilenen und einer Deutschen, die Reisetruppe aus den zwei Schweizerinnen, einem Amerikaner und uns beide. Also eine ganz coole Truppe.

Angefangen haben wir bei einem Gletscher, dann gings weiter zu anderen schönen Orten, einigen Lagunen, ein Wasserfall und die beiden Bergspitzen, zu denen wir morgen wandern. Wir haben viele tolle Tiere und Pflanzen gesehen. Na okay, die zwei Schweizer studieren irgendwas mit Natur und waren eher begeistert von Flora und Fauna als wir beide. Aber wir haben uns trotzdem alles gerne angeschaut. Nur das Infobuch über die ganzen Tiere und Pflanzen in der Gegend haben wir uns dann doch auch nicht gekauft. Ich konnte nicht mal die männlichen von den weiblichen Tieren unterscheiden. Aber vom Vogelstrauß zum Flamingo habe ich tatsächlich auch einen Unterschied gesehen.

So, Sachen für morgen sind gerichtet und wir sind bereit den Berg zu bezwingen! Ich hoffe, ich schaffe es dann auch wieder früher was zu schreiben. Ich nehme es mir zumindest vor J

http://img4web.com/g/41A5N 

26.10.15 01:12

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