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Da die letzten Tage einiges passiert ist und ich mir den Samstagabend nicht schöner vorstellen könnte, als euch von unseren Erlebnissen zu berichten, nutze ich die Motivation direkt aus.

Die gebuchte Tour hat uns beflügelt und wir konnten es kaum erwarten in dem Salzhotel zu schlafen, auf dem Vulkan zu wandern und die witzigen Bilder in der Salzwüste zu machen. Es sollte etwas anders kommen als geplant.

Um 10:30 Uhr standen wir bereit, wie vereinbart. Wir standen auch noch um 10:45 Uhr. Und auch noch um 11. Und um 11:10 Uhr auch. Dann kam hat die Frau, bei der wir die Tour gebucht haben und hat uns zum Auto gebracht. Sie hat im Laufe unserer Tour noch einen wirklich passenden Spitznamen bekommen. Missy Elliot. Da ihr rechter vorderer Schneidezahn mit Gold umrandet ist. Sieht nicht schön aus, aber darauf kommt es in Bolivien wohl nicht an. Also gehen wir Missy hinterher zum Auto. Auf dem Weg lernen wir noch 3 kennen, die die ersten 2 Tage mit uns auf die Tour gehen und dann noch 2 weitere Tage in der Wüste bleiben. Die 2 Männer waren von Island, die Frau ursprünglich aus Schottland, lebt aber auch in Reykjavik. Wir konnten also problemlos Englisch miteinander sprechen. Linda und ich haben uns direkt hinten ins Auto gesetzt, Island war in der Mitte und Missy mit dem Fahrer vorne. Wir sind dann erst noch zu einem anderen Hostel gefahren, Missy ist ausgestiegen, ein Argentinier dafür eingestiegen. Er konnte leider kein Englisch. Hat ihn aber nicht davon abgehalten, mit allen auf Spanisch zu sprechen.

Der erste Stop war ein Zug Friedhof. Dort standen die ersten Züge, die nach Bolivien gefahren sind. Man konnte auf sie drauf klettern und Bilder machen. Mehr dann auch nicht. War aber trotzdem ganz cool. Dort kam dann auch noch die letzte Mitreisende zu uns. Auch eine Argentinierin, die sich zu uns nach hinten ins Auto gequetscht hat. Bequem ist anders, aber Hauptsache wir kommen von einem Ort zum anderen.

Den nächsten Halt hätten wir uns eigentlich sparen können, er war in einem kleinen Dort, wo artesania verkauft wurde. Alles voller Touristen und dementsprechend teuer. Deswegen haben wir verzichtet und auf den Guide gewartet. Als wir gemerkt haben, dass er direkt neben uns unterm Dach steht, gings weiter Richtung Salzwüste.

Nach einem Stop um das eingepackte Mittagessen zu essen ging es weiter. In mitten von Nichts haben wir dann angehalten um Bilder zu machen. Unsere kreative Phase hat etwas auf sich warten lassen. Aber als wir mal angefangen haben, gab es fast kein Halten mehr. Dank dem Selbstauslöser haben wir auch ganz alleine geschafft, witzige Bilder zu machen. Nur am Ende haben wir Unterstützung von Island gebraucht. Haben sie aber dann auch noch inspiriert, Bilder mit der Rumflasche zu machen.

Bis hierher waren wir auch begeistert von der Tour. Dann ging es zum Hotel. Was sich nach genauer Betrachtung als Hostel herausgestellt hat. Und auch nicht aus Salz war. Sondern aus Stein. Vor der Zimmertüre lag dekorativ etwas… Darf man das so sagen.. Lamascheiße. Man kann es nicht schöner beschreiben. Es war schlicht und einfach Scheiße. Vor dem Fenster wurden noch ein paar Plastikflaschen verbrannt und wir haben leider auch kein versprochenes Doppelzimmer mit eigenem Bad bekommen. Es war ein Vierbettzimmer und das Bad mussten wir uns mit circa 25 Koreanern teilen.

Wir hatten dann den Nachmittag frei um uns die Gegend anzuschauen. Damit waren wir eigentlich auch schnell fertig. Bis auf ein paar Lamas, Flamingos, trockenes Gras und einer riesigen Wüste gab es nicht sonderlich viel.

Zurück am Hostel gab es erst einen Tee. Damit rettet man jeden Tag. Dann haben wir den Sonnenuntergang angeschaut und uns wieder zum Abendessen getroffen. Zu Beginn gab es eine Gemüsesuppe, die wirklich lecker war. Dann gab es eine bolivianische Spezialität. Was letztendlich alles in der Auflaufform war, weiß ich leider nicht. Pommes, Würstchen, Fleisch, Tomate, Zwiebel, Ei,… Ein bunter Mix aus so ziemlich allem.

Dann sind wir ziemlich müde ins Bett gefallen. Ich war mal wieder froh um meinen iPod, da ich öfters in der Nacht gedacht habe, die Wand neben mir bricht jeden Moment in sich zusammen. Da kann Hartmut Engler einen mit seiner sanften Stimme wieder in den Schlaf singen. Und auch bei schnarchenden Mitschläfern hat er ja schon des Öfteren bewiesen, dass PUR einfach Musik für jede Eventualität ist.

Am nächsten Morgen hätten wir die Möglichkeit gehabt um 5 aufzustehen um den Sonnenaufgang anzuschauen. Hätte hätte… wir sind liegen geblieben und um halb 8 zum Frühstück. Es gab etwas angehärtetes Brot mit Marmelade und Tee.

Als um 8 der Guide immer noch nicht aufgetaucht war, hat sich der Argentinier auf die Suche begeben und an jede Türe geklopft. 10 Minuten später kam auch ein verschlafener Bolivianer aus der Türe. Kurz Wasser ins Gesicht und los geht’s. Wir wollten heute auf den Vulkan. Da ich meiner Mama versprochen habe, einen Ring in den Krater zu werfen, damit das Böse auf der Welt vernichtet wird, wollte ich auch unbedingt bis hoch. Da ich etwas hüftlahm bin, war ich froh, dass wir, wie Missi Elliott gesagt hat, bis ganz hoch fahren können. Der Guide war da allerdings anderer Meinung. Das Auto sei zu voll dafür, er kann uns nicht bis hoch fahren. Also gut, dann schauen wir mal, wie wir die Sache lösen. Laufen kommt nicht in Frage, aber nicht hoch gehen eigentlich auch nicht.

Nach dem wir dann noch ein Ticket kaufen mussten, von dem Missy auch nichts erzählt hat, hat der sehr wortkarge Guide das Auto an einem Platz nach etwa 15 Minuten Fahrt abgestellt. Hier können wir die Mumien anschauen, in den Höhlen gibt es auch einen Guide, der uns alles darüber erzählen kann. Na gut, von diesem Stop wussten wir nichts, aber na gut. Es war etwas gruselig die mumifizierten Skelette da sitzen zu sehen, aber auch sehr interessant. Der Guide hat von sich aus nicht so viel erzählt, aber auf Fragen konnte er immer hin beantworten.

Er meinte dann auch, dass man mit dem Auto nicht höher Richtung Vulkankrater kommt, als bis hier her. Den Rest müsse man laufen. Bis zum nächsten Aussichtspunkt sind es c.a. 2 Stunden, bis zum Krater schlappe 8 km. Damit war die Option raus und ich musste es wieder Frodo überlassen, den Ring in den Krater zu werfen. Wir haben uns dann für einen anderen Aussichtspunkt entschieden, der nicht so hoch lag, die anderen wollten es versuchen. Ein Isländer und die Schottin haben relativ schnell wieder umgekehrt, der Rest ist noch weiter. Als wir zurück zum Auto sind, kam uns der letze Isländer und die Argentinierin entgegen. Der andere wollte noch weiter zum nächsten Aussichtspunkt. Also warteten wir auf ihn. Etwas länger. Aber wir hatten wohl eh nichts anderes vor, zumindest hat der Guide keinen Anschein gemacht, schnell wieder zurück zu müssen.

Als der letzte dann auch am Auto angekommen war ging es im Schritttempo den Berg wieder runter. Gelaufen wären wir den Weg wohl schneller. Dann gab es Mittagessen. Reis mit Thunfisch und Gemüse und zum Nachtisch eine Orange. Leider gab es bei mir kein fließendes Wasser mehr um mir danach die Hände zu waschen. Aber ein bisschen Orangensaft hat noch keinem geschadet.

Dann gings weiter zu einer Insel in der Wüste, die voll von Kakteen war. Den Eintritt haben wir uns gespart und haben so ein Kaktussselfie gemacht. Nach einer Stunde sollten wir uns dann wieder am Auto treffen. Wir waren da. Sonst leider keiner. Etwas verspätet haben sich dann alle wieder ins Auto gesetzt und los gings. Aber nicht lange. Die Isländer sollten ja hier das Auto wechseln. Leider wusste das der Guide nicht. Demnach auch nicht, in welches der 50 Touriautos die 3 gehen sollten. Leider hatte er auch keine Nummer von Missy. Aber wir auf dem Ticket. Blöderweise hatte sie ihr Handy aus. Nach einigen Minuten des stillen Dasitzen musste Island aus dem Auto aussteigen um sich zu beruhigen. Da der Guide etwas langsam unterwegs war, hat es auch eine Weile gedauert, bis das richtige Auto gefunden wurde. Missy kann froh sein, dass wir die Isländer nicht mit zu ihr genommen haben, die hätten ihr was erzählt.

Dann zurück im Ort haben wir Missy auf der Straße getroffen und wollten unser Geld zurück. Etwas haben wir auch bekommen, nur leider nicht so viel wie erhofft.

Nach dem Abendessen ging es dann zum Bus nach Sucre. Hier sind wir heute Morgen um 5 völlig verpennt angekommen. Wir haben dann noch eine Stunde am Terminal geschlafen, einen Bus für La Paz gebucht und auf zum Hostel. Hier haben wir ein Doppelzimmer, da er die Schlafsäle überbucht hat. Auch nicht schlimm, so haben wir unsere Ruhe und konnten uns heute von der Busfahrt erholen.  

 

 

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20.12.15 00:54, kommentieren

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Vollgegessen mit Pizza, Lasagne und Salat kommt der nächste Blog, diesmal schon aus Bolivien. Es ist einiges passiert, wird also wieder ein bisschen länger… Aber mal alles von vorne.


Nach dem letzten Blog ging es nach La Serena. Magdalena hat erzählt, dass sie damals dort Delfine gesehen hat. Sowas wollten wir uns dann natürlich nicht entgehen lassen. Also gleich eine Tour gebucht. Uns wurde auch versichert, dass man um diese Jahreszeit auf jeden Fall welche zu sehen bekommt. Also haben wir uns den Wecker gestellt. Zwischen halb 9 und 9 würden wir abgeholt werden. Klingt gut, also richten wir uns auf halb 9. Sind ja pünktliche Deutsche. Als wir dann nach einem mal Schlummern aufstehen, klingelt es an der Hostel Türe. Wir hören dumpf die Namen Linda und Theresa und schauen verwirrt auf die Uhr. 10 vor 8. Kann das sein? Kurz darauf klopft es an der Türe und der nette Hostelmitarbeiter sagt, dass wir abgeholt werden. Wir beide noch im Schlafanzug und ziemlich verpennt fragen, ob sie noch 5 Minuten warten können. Klar, kein Problem. Also schnell umgezogen, zwei Weckchen gepackt, Zähne geputzt und los. Dass uns so was in Chile passieren könnte, wussten wir auch nicht. Da haben wir eher mit Verspätung gerechnet.


Im kleinen Bus wurde dann erst noch gefrühstückt und noch mal kurz geschlafen. Am Ort angekommen, wo wir mit dem Boot zur Isla Damas fahren, um Pinguine und Delfine zu beobachten, standen wir erst mal rum. Ne ganz schöne Weile. Und es war auch nicht wirklich warm. Aber was solls. Hauptsache morgens so einen Stress gemacht.


Dann hat noch jeder eine Schwimmweste bekommen und wir wurden zum Boot gebracht. Wir hatten das Glück, mir einer kolumbianischen Familie zu fahren. Etwas wackelig ging es dann los. Die eine hat noch mitten auf hoher See ein Telefonat entgegen genommen. Verrückt, wo die Leute hier überall Empfang haben. AN der ersten Insel angekommen haben wir Pinguine gesehen. Da wir in Punta Arenas schon welche gesehen haben, war das für uns nicht so spannend wie für die anderen Bootsinsassen, die teilweise fast aus dem Boot gefallen sind für ein gutes Foto. Den Hinweis des Kapitäns, dass man bitte sitzen bleiben soll, wurde auch ignoriert. Dann gings weiter aufs offene Meer. Etwas mulmig wurde es mir dann schon, wenn man kein Land mehr sieht. Liegt aber eher an einem Kindheitstrauma von Haien im Gardasee. Wir haben dann tatsächlich auch Delfine gesehen. Sie zu fotografieren war leider etwas schwer, da sie nicht hoch genug gesprungen sind.


Dann ging es weiter zur Isla Damas. Eine wunderschöne kleine Insel, die für ihre Flora bekannt ist. Es gab auch sehr schöne Blumen. Zurück sind wir dann ziemlich schnell gefahren. Nach einem hektischen Ausstieg ging es dann wieder zurück nach La Serena.


Am nächsten Tag sind wir auf eigene Faust ein Paar Orte weiter zu einer Pisco Brennerei. Da Pisco das typische Getränk in Chile ist, wollten wir uns das nicht entgehen lassen. Nach anfänglichen Findungsschwierigkeiten haben wir es dann doch noch geschafft. Und die Tour gab es sogar auch auf Englisch. Erst ging es durch die Brennerei, dann ins das Museum und am Schluss durften wir noch 3 verschiedene Pisco Sorten probieren. Auf nüchternen Magen bei 30 Grad. War ziemlich witzig.


Danach wollten wir an den wohl schönsten Strand Chiles, nach Bahia Inglesa. Wir wollten nicht 3 Monate in Südamerika sein und keinen Tag im Bikini am Strand erbracht zu haben. Dass es dort dann bewölkt war und 16 Grad hatte, hat uns einen kleinen Stich durch die Rechnung gemacht. Dann gab es mal wieder einen Tag entspanntes Nichtstun.


Anschließend ging es in die Wüste. Nach dem wir erst mal noch eineinhalb Stunden auf den Bus gewartet haben und uns die Zeit mit mehr oder weniger gut funktionierenden Wortspielen vertrieben haben, ging es nach San Pedro de Atacama. Dort angekommen haben wir uns gleich um die Touren gekümmert, die wir dort machen wollen. Am gleichen Abend ging es noch zur Laguna Cejar, die etwa einen Saltzgehalt hat wie das Tote Meer. Es war ein witziges Gefühl, im Wasser nicht unterzugehen. Auch die Umgebung und die andere Lagune waren sehr schön.  Anschließend haben wir noch eine weitere Lagune angeschaut und den Sonnenuntergang bei einem Pisco und Knabbereien bei einem Salzsee genossen


Am nächsten Tag ging es dann mittags ins Valle de la Luna. Erst sind wir zur wohl größten Düne der Welt gefahren, von da aus konnte man auf das Tal des Mondes schauen. Dann ging es weiter den Sonnenuntergang anschauen, nach dem wir noch schöne Bilder gemacht haben.


Da es am nächsten Morgen sehr früh wieder los ging, sind wir nach der Tour direkt zurück ins Hostel. Nach Nachfragen beim Anbieter würden wir zwischen 5 und halb 6 angeholt werden. Als es dann um 4:30 Uhr an der Türe klopft und wir unsere Namen gehört haben, konnten wir es fast nicht glauben. Scheint doch die Regel hier zu sein, dass man eine halbe Stunde früher fertig sein muss. Der Kleinbus hat eine Tour gedreht und ist dann Gott sei Dank wieder gekommen um uns mitzunehmen. Dann sind wir zu den Geysiren gefahren. Es war dunkel und kalt. Aber hat sich trotzdem gelohnt. Als die Sonne aufging wurde es auch etwas wärmer und es war wunderschön.


Danach ging es weiter zu Thermalquellen. Da wir in Pucon schon waren, hatten wir die Hoffnung, dass diese genau so warm sind. Waren sie leider nicht. Wir sind an dem Tag trotzdem wieder aufgetaut. Auf dem Rückweg ging es dann noch in einem kleinen Dorf vorbei, wo wir Lamafleisch probiert haben. Sehr zu empfehlen.


Am nächsten Tag sind wir dann nach Iquique gefahren. Noch mal ein letzter Versuch, in die Sonne zu kommen, braun zu werden und die Sonne zu genießen. Und wir wurden nicht enttäuscht. Es war ein sehr gutes Hostel, das 2 Minuten vom Strand entfernt war. Einen Tag sind wir dann auch an Strand. In die Mittagssonne. Keine ganz so gute Idee, wie uns später eingefallen ist. Aber was solls. Noch ein Mal einen Sonnenbrand mitnehmen musste drin sein.


Am Sonntag sind wir dann Paragleiten gegangen. Etwas nervös waren wir am Anfang schon. Vor allem, weil ich sofort wieder alles vergessen hatte, was der Guide mir erklärt hat, was wir beim Start machen. Aber alles kein Problem und wir konnten trotzdem ohne Probleme Starten. Und der Ausblick war wunderschön. Mal wieder war die größte Düne der Welt unter uns. Welche tatsächlich jetzt die größte ist, weiß ich nicht. Vielleicht ist diese gar nicht in Chile. Gelandet sind wir am Strand und die halbe Stunde in der Luft haben sich angefühlt wie 5 Minuten. Aber durch die tollen Bilder hat man auch noch Tage danach etwas davon.


Die restlichen Tage haben wir nichts gemacht außer Uno und Mau Mau gespielt. Muss auch mal sein, schließlich sind wir im Urlaub.


Montagabend ging es dann weiter nach Bolivien. Da wir schon das ein oder andere Mal Probleme mit Grenzübergängen hatten, haben wir bei anderen Backpackern nachgefragt, „nein, das ist absolut kein Problem, da kommt man schnell und ohne Probleme über die Grenze“ na gut, das klingt schon mal besser als die letzten Male. Um 20:30 Uhr sollte dann unser Bus los. Da aber c.a. 15 Columbianer mit 42 Gepäckstücken mitfahren wollten, hat sich die Abfahrt um eineinhalb Stunden verzögert. Was genau da so lange hin und her ging, werden wir nie verstehen. Nach ewigem Hin und her ist der Bus dann endlich los, allerdings hat eine Mitreisende gefehlt. Sie wollte nur kurz auf Toilette gehen und hat sich wohl den falschen Moment ausgesucht. Ihre Freundin im Bus hat dann schnell gegen die Fahrertüre geklopft, allerdings zu fest, dass der Busfahrer sich beschwert hat. Nach 5 Minuten Fahrt sind wir dann wieder angehalten, die Freundin ist wütend aus dem Bus gestiegen und wir sind weiter. Kurz darauf haben wir wieder angehalten, um auf beide zu warten. Diese sind aber nicht wieder gekommen. Wer könnte es ihnen auch verübeln. Also sind wir mit 2 Stunden Verspätung endlich los. An der Grenze angekommen sind fast alle Leute aus dem Bus gestiegen. Wir als auch. Mit Sack und Pack sind wir in dieselbe Richtung gelaufen. Dass wir aber gerade illegal über die Grenze sind, war uns nicht ganz bewusst. Also wieder zurück zum Bus, eine Nacht dort schlafen und dann über die Grenze. Schön Legal und wie sich das gehört. Es war ziemlich Kalt und nach einer sehr kurzen Nacht konnten wir dann endlich mal fragen, was hier gerade los ist. Die Grenzen sind nachts zu und wir können in 10 Minuten nach Bolivien einreisen. Aber ohne Früchte und tierischen Produkten. Also noch schnell gefrühstückt und den Rest mal wieder weggeworfen. Dass wir noch 4 Stunden warten mussten, bis wir endlich über die Grenze konnten, hätten wir dann auch nicht gedacht. Es hat nur ein Beamter an der jeweiligen Grenzkontrolle gearbeitet. Als wir dann endlich beide Stempel im Pass hatten sind wir auf direktem Weg nach Oruro, wo noch ein Kind schräg vor uns brechen musste. Da sind die Leute hier allerdings schmerzlos, eine kleine Tüte gab es, mehr nicht. Es wurde weder angehalten noch das Klo aufgeschlossen.


Nach 30 Stunden sind wir dann endlich in Uyuni angekommen. Ein kleiner Touristenort im Süden von Bolivien.


Ab morgen geht es 2 Tage in die Salzwüste und dann nach Sucre, die Hauptstadt von Bolivien. Vielleicht kommt dann mal eher wieder ein Eintrag…


17.12.15 02:07, kommentieren